Der Nikolaus und seine Mütze/ Fingerspiel

Dieses kleine Fingerspiel wird noch lustiger, wenn jeder Mitspieler eine kleine, rote
Krepppapiermütze hat. Rotes Krepppapier ca. 6x10cm, um den Finger rollen und
oben zusammendrehen.

Seht mal, dieser kleine Mann
Hat zwei große Stiefel an.
Mit der roten Mütze sieht er aus
Wie der Nikolaus.
Er stapft stip, stap, stip, stap,
durch die Welt landauf, landab.
Durch den tiefen, weißen Schnee
Stolpert er - oh je!
Aber, lieber Nikolaus,
wie siehst Du denn plötzlich aus?
Deine Mütze ist ja weg,
oh Schreck, oh Schreck.
Niklaus sucht sie vorn und hinten,
schaut nach oben und nach unten,
ruft ganz laut – Hurra!
Da ist sie ja, da ist sie ja!

Weiter geht’s im Winterwald,
Niklaus ist es bitterkalt.
Schaut in jeden Schornstein rein,
steckt die Nase tief hinein.
Aber, lieber Nikolaus,
wie siehst Du denn plötzlich aus?
Deine Mütze ist ja weg,
oh Schreck, oh Schreck.
Niklaus sucht sie vorn und hinten,
schaut nach oben und nach unten,
ruft ganz laut – Hurra!
Da ist sie ja, da ist sie ja!
Dann schleicht er von Haus zu Haus,
sucht sich einen Stiefel aus,
legt ein Geschenk ganz tief hinein,
denn die Kinder soll’n sich freun.
Aber, lieber Nikolaus,
wie siehst Du denn plötzlich aus?
Deine Mütze ist ja weg,
oh Schreck, oh Schreck.
Niklaus sucht sie vorn und hinten,
schaut nach oben und nach unten,
ruft ganz laut – Hurra!
Da ist sie ja, da ist sie ja!
Doch nun muss er weitergeh’n
Und er sagt: „Auf Wiederseh’n“

Auch als Rollenspiel möglich

Sei gegrüßt lieber Nikolaus

Der Nikolaus ist hier,
Schon klopft es an die Tür.
Wir rufen laut:" herein",
Da tritt er bei uns ein.

Sei gegrüßt lieber Nikolaus,
Wieder gehst du von Haus zu Haus.
Alle Kinder lieben dich
Warten schon und freuen sich,
Teilst du dann deine Gaben aus.
Danke schön, danke schön, lieber Nikolaus.

Der Nikolaus ist hier,
Hat jemand Angst vor mir?
Wir rufen ganz laut: "Nein!"
Dann komm ich gern herein.

Du bist ein lieber Mann,
Das sieht dir jeder an.
Siehst wie ein Bischof aus,
Wie Bischof Nikolaus.

Der Bischof Nikolaus
Ging einst von Haus zu Haus.
Da warn die Kinder froh,
Und das ist heut noch so.

Der Bischof Nikolaus
Teilt einst die Gaben aus.
Du machst es ebenso
Drum sind wir Kinder froh.

Musst du dann weitergehn
Und sagst auf Wiedersehn,
Gehn wir mit dir zu Tür
Und alle winken dir.

Lasst uns froh und munter sein

Lasst uns froh und munter sein
Und uns recht von Herzen freun!
Lustig, lustig, tralera-lera,
Bald ist Nikolausabend da,
Bald ist Nikolausabend da!

Dann stell ich den Teller auf,
Nikolaus legt gewiß was drauf.
Lustig, lustig, tralera-lera,
Bald ist Nikolausabend da,
Bald ist Nikolausabend da!

Wenn ich schlaf, dann träume ich:
Jetzt bringt Nikolaus was für mich.
Lustig, lustig, tralera-lera,
Bald ist Nikolausabend da,
Bald ist Nikolausabend da!

Wenn ich aufgestanden bin,
Lauf ich schnell zum Teller hin.
Lustig, lustig, tralera-lera,
Bald ist Nikolausabend da,
Bald ist Nikolausabend da!

Nikolaus ist ein guter Mann,
Dem man nicht g'nug danken kann.
Lustig, lustig, tralera-lera,
Bald ist Nikolausabend da,
Bald ist Nikolausabend da!

Fingerspiel- Martin reitet durch die Nacht

Martin reitet durch die Stadt - rechter Daumen hoch

Ein Bettler keine Kleidung hat - linker Daumen hoch

Den Mantel teilt Martin schnell - beide Hände flach nebeneinander(auseinander ziehen)

Den Bettler damit wärmen will - linker Daumen verschwindet in der Hand

Auch wir wollen wie Martin sein - mit beiden Händen eine Schale formen

Und Freude schenken- das ist fein - mit beiden Händen eine austeilende Bewegung machen

Sankt Martin

Sankt Martin
Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.

Im Schnee saß, im Schnee saß,
im Schnee, da saß ein armer Mann,
hat Kleider nicht, hat Lumpen an:
„Oh helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittre Frost mein Tod!“

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zieht die Zügel an,
sein Ross steht still beim armen Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt
den warmen Mantel unverweilt.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin gibt den halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil
hinweg mit seinem Mantelteil.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin legt sich müd zur Ruh,
da tritt im Traum der Herr hinzu.
Er trägt des Mantels Stück als Kleid,
sein Antlitz strahlet Lieblichkeit.F

Ich geh mit meiner Laterne

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Mein Licht ist schön, könnt ihr es sehn? Rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Ich trag mein Licht, ich fürcht mich nicht. Rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Der Martinsmann, der zieht voran. Rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Laternenlicht, verlösch mir nicht. Rabimmel, rabammel, rabumm.

Durch die Strassen auf und nieder...

Durch die Straßen auf und nieder
Leuchten die Laternen wieder:
Rote, gelbe, grüne, blaue
Lieber Martin komm und schaue!

Wie die Blumen in dem Garten
Blüh'n Laternen aller Arten:
Rote, gelbe, grüne, blaue
Lieber Martin komm und schaue!

Und wir gehen lange Strecken
Mit Laternen an den Stecken:
Rote, gelbe, grüne, blaue
Lieber Martin komm und schaue!

Ich hol mir eine Leiter...

Ich hol mir eine Leiter und stell sie an den Apfelbaum,
(Mit den Händen das Greifen und Hinstellen der Leiter darstellen)
dann steig ich immer weiter, so hoch, man sieht mich kaum.
(Mit Händen und Füßen Kletterbewegungen machen)
Ich pflücke, ich pflücke, mal über mir, mal unter mir.
Ich pflücke, ich pflücke und falle nicht hinab.
(Mit der Hand oberhalb und unterhalb des Körpers Pflückpantomime machen)

Dann steig ich immer weiter und halt mich an den Zweigen fest.
(Mit Händen und Füßen Kletterbewegungen machen)
Dann setz ich mich gemütlich auf einen dicken Ast.
(Pantomimisch in die Hocke setzen)
Ich wippe, ich wippe, diwippdiwapp, diwippdiwapp.
Ich wippe, ich wippe und falle nicht hinab.
(In der Hocke sitzend wippen)
Knicks, knacks, plumps…
(Aus der Hocke auf den Boden umfallen = Hinabfallen vom Baum)

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da...

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,
er bringt uns Wind, hei hussassa!
Schüttelt ab die Blätter,
bringt uns Regenwetter.
Heia hussassa, der Herbst ist da!

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,
er bringt uns Obst, hei hussassa!
Macht die Blätter bunter,
wirft die Äpfel runter.
Heia hussassa, der Herbst ist da!

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,
er bringt uns Wein, hei hussassa!
Nüsse auf den Teller,
Birnen in den Keller.
Heia hussassa, der Herbst ist da!

In meinem kleinen Apfel...

In meinem kleinen Apfel,
da sieht es lustig aus:
es sind darin fünf Stübchen,
grad‘ wie in einem Haus.

In jedem Stübchen wohnen
zwei Kernchen schwarz und fein,
die liegen drin und träumen
vom lieben Sonnenschein.

Sie träumen auch noch weiter
gar einen schönen Traum,
wie sie einst werden hängen
am schönen Weihnachtsbaum.
(Melodie: Wolfgang Amadeus Mozart)

Die kleinen Igel

 

Ein kleiner Igel läuft durchs Gras,
denkt vor sich hin: "Was ist denn das?"
Zwei kleine Igel rascheln durchs Laub
und wundern sich, wer macht den Staub?
Drei kleine Igel singen ein Lied.
Vier Babyigel machen fiep, fiep.
Fünf kleine Igel kuscheln sich ein.
Das finden alle Igel einfach nur fein.
von Diana Molter